Damit VerbraucherInnen das bekommen, was sie gekauft haben

Herzlich Willkommen bei MarketWatch! Hier bekommen Sie einen Einblick, was  in den nächsten  Jahren bei MarketWatch passieren wird.

Die Anschaffung von Haushaltsgeräten kommt irgendwann auf jeden zu. Geräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Geschirrspüler mag  man sich nicht jeden Monat kaufen, daher benötigt es zuverlässig und langlebige Geräte. Viele VerbraucherInnen achten mittlerweile beim Kauf elektrischer Geräte vermehrt auf den Strom- und Wasserverbrauch. Die EU versucht schon  seit langem, über die Kennzeichnung des Energieverbrauchs und Mindeststandards für Energieeffizienz besonders sparsame Haushaltsgeräte zu fördern. Aber können sich VerbraucherInnen auf die Angaben und Standards tatsächlich verlassen? Und finden sie im Laden wirklich immer die Kennzeichnung als Informationshilfe?

Tatsächlich hat es in den vergangenen Jahren immer wieder gravierende Verstöße gegeben. Wissentlich oder auch unwissentlich wurden Werte gefälscht, schlechte Kennzahlen vertuscht oder Kennzeichnungen des Energieverbrauchs nicht angebracht – zulasten der VerbraucherInnen, regelkonformen Unternehmen und der Kennzeichnung an sich, die damit ihre Glaubwürdigkeit verliert. Der so verursachte Schaden ist immens. Ein Fünftel aller versprochenen Energieeinsparungen geht aufgrund von mangelhaften Produkten gleich wieder verloren. Dadurch wird ein zusätzlicher Energieverbrauch in Höhe von 100 Terawattstunden pro Jahr verursacht, was in etwa dem gesamten Haushaltsenergiebedarfs von Osteuropa entspricht. MarketWatch will das ändern.

Natürlich sind wir nicht die Ersten, denen dieses Problem aufgefallen ist. Viele Marktüberwachungsbehörden in der ganzen EU beschäftigen sich seit Jahren mit dem Problem. Und auch aus der Zivilgesellschaft hat es eine ganze Reihe wichtiger Initiativen gegeben. Aber der lange Atem stockt mitunter und gerade der sehr technische Bereich der Ökodesignverordnungen ist nicht jedermanns Sache. MarketWatch kann da helfen! Gemeinsam mit Marktüberwachungsbehörden und der Zivilgesellschaft werden wir schwarze Schafe erst identifizieren und dann den Dialog mit ihnen suchen. Fehlt ihnen danach die Einsicht, etwas zu ändern, werden wir Druck über die Öffentlichkeit erzeugen.

Wir sind bereits  mit unserem Marktüberwachungsprogramm in der Praxisphase. In den kommenden Jahren werden wir Produktkennzeichnungen und Ökodesign-Standards im Einzel- und Onlinehandel genau unter die Lupe nehmen. Parallel dazu starten  2014 umfangreiche Produkttests, mit denen im Laufe der Zeit 120 Geräte auf Herz und Nieren getestet werden. Die Ergebnisse werden in regelmäßigen Abständen auf dieser Webseite veröffentlicht.

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